Im Kanu auf der Altmühl mit Maria im Vordergrund

Unterwegs auf und um die Altmühl

Wir haben mal wieder ein Wochenende im Altmühltal verbracht.
Ziel war erneut der Zelt- und Wohnmobilstell –Platz Hammermühle. Der Platz liegt, landschaftlich reizvoll, direkt an der Altmühl und bietet mit dem Unternehmen Frankenboot die Möglichkeit, sowohl eigene Boote transportieren zu lassen, als auch Boote zu mieten.

Am letzten Juliwochenende, die bayerischen Sommerferien haben gerade begonnen, war der Platz gut besucht. Die 21 Stellplätze für Wohnmobile waren jedoch auch zu diesem Termin nicht ausgebucht.

Bootstour auf der Altmühl von Pappenheim bis Hammermühle

Wir hatten unser eigenes Boot dabei und haben dies durch Frankenboot nach Pappenheim transportieren lassen. Unterhalb von Pappenheim haben wir dann unser Kanu zu Wasser gelassen. Es war die erste große Fahrt für unser selbstgebautes Boot.

Die Altmühl ist ein gemächlicher Wanderfluss und stellt keine großen Anforderungen an Kanuten. Dennoch ist sie reizvoll, da sie durch herrliche Landschaft fließt und es außerdem immer wieder schöne Möglichkeiten zum Rasten oder Einkehren gibt.

Nach kurzer Eingewöhnungsphase ging es dann auch flott Richtung Zimmern. Das sind nur knapp 3,5 Kilometer. Jedoch lädt hier der schöne Biergarten des Gasthof Hollerstein Rottler zum Verweilen ein. In Zimmern muss man außerdem ein kleines Wehr umtragen.


Das nächste Hindernis, das man umtragen muss befindet sich in Solnhofen. Bis dorthin sind es etwa 4,5 Kilometer. Hinter Solnhofen geht es dann gemächlich an der Felsformation der Zwölf Apostel vorbei nach Eßlingen. Hier bietet sich im Gasthaus Dreizehnter Apostel die Möglichkeit einer erneuten Einkehr.

Wir sind die sieben Kilometer von Solnhofen bis Hammermühle jedoch an einem Stück gefahren. In Hammermühle befindet sich eine kleine Staustufe in Form eines Wasserfalls. Dieser kann im mittleren Bereich befahren werden. Wir haben es bleiben lassen, war uns doch unser Boot zu schade.


Wandern auf dem Altmühl-Panoramaweg

Am Sonntag haben wir dann unseren Stellplatz verlassen und haben unser Wohnmobil auf einem Parkplatz kurz vor der Ortschaft Eßlingen abgestellt. Einen PKW kann man auch gut in der Ortschaft parken, so spart man sich, ein kurzes Stück auf der Straße zu gehen.

Der Weg, der uns im Verlauf über die Zwölf Apostel führt, bietet schöne Ausblicke ins Altmühltal. Er ist Teil des Altmühlpanoramawegs, der von Gunzenhausen nach Kelheim entlang der Altmühl, quer durch den Naturpark Altmühltal führt. Seine Gesamtstrecke beläuft sich auf 200 Kilometer.


Wir verlassen ihn jedoch bereits in Solnhofen, besichtigen dort kurz die Kirche St. Veit sowie die Ruinen der Sola-Basilika, die zum Teil von der St. Veit-Kirche überbaut sind.
Danach setzen dann unseren Weg auf der anderen Talseite fort.

Der nun wenig begangene Weg erklimmt zunächst die Anhöhe bevor er uns wieder der Altmühl zuführt. Unser Ziel ist die Ortschaft Zimmern. Hier essen wir im Gasthaus Hollerstein Rottler zu Mittag.

Auf dieser Talseite bleibend bringt uns dann unser Wanderweg zurück nach Eßlingen.

Eine weitere schöne Wanderung in gleicher Gegend haben wir übrigens letztes Jahr gemacht. Den Link dazu findest du am Ende dieses Artikels.

Fazit:

Das Altmühltal bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Sowohl Wanderer als auch Paddler bzw. Kanuten als auch Radfahrer kommen voll auf ihre Kosten. Das Wanderwegenetz ist gut ausgebaut. Die Übernachtungs-Zeltplätze entlang des Flusses sind zahlreich. Für Radler gibt es gute Strecken und für E-Biker gibt es entlang des Altmühltal-Radweges zahlreiche Ladestationen. Zudem bieten die Städtchen entlang der Altmühl etliche Sehenswürdigkeiten, nicht zuletzt die Barockstadt Eichstätt.

GPS-Daten für die Bootstour zum Download
GPS-Daten für die Wanderung zum Download
GPS-Daten einer weiteren Wanderung im Altmühltal

Für die Vorbereitung von Touren auf Nordbayerischen Gewässern empfehlen wir den DKV-Gewässerführer für Nord-Bayern. Er ist das Standardwerk für Kanutouren im nördlichen Teil Bayerns und gibt er einen systematischen Überblick über alle 170 paddelbaren Gewässer der Region, die die Donau und alle Flüsse nördlich davon umfasst. Sowohl Gewässercharakter und Schwierigkeiten, Gefälle sowie eventuelle Nutzungsregelungen werden darin beschrieben. Günstige Ein- und Ausstiegsstellen, Wehre, Gefahrenstellen, aber auch Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten werden entlang einer genauen Kilometrierung aufgeführt. Außerdem gibt es einen Kartenteil mit vierfarbigen Kartenausschnitten.

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